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Frauensteine

Frauensteine

Die Frauensteine im Aaper Wald sind ein vergessener Kraftort in Düsseldorf. Trotz zahlreicher Spaziergänger und äußerer Eingriffe hat dieser Kraftort weder seine Kraft noch seine Lebendigkeit eingebüßt. Ein vordergründiger Dornröschenschlaf liegt über dieser heiligen Stätte. Mythen und Legenden vermitteln uns eine Ahnung von der einstigen Nutzung dieses Ortes. Seine geheimnisvolle Vergangenheit sollte uns nicht täuschen: Wenn wir diesen Ort pflegen und wertschätzen,  können wir jederzeit an seine Qualitäten anknüpfen. Er vermittelt uns eine tiefgründige Naturerfahrung, Verbundenheit zu den Ahnen sowie den Urklang der ewigen Stille. Denn das Erleben wahrer Stille ist eine reichhaltige Erfahrung. Sie ist wie die tiefe Liebe zweier Menschen, welche diese Liebe nicht in Worte auszudrücken vermögen.

 

 

Einer Sage nach war der UrRhein über die Ufer getreten und hatte das ganz Land überflutet. Die Menschen flohen auf die Höhen des Aaper Waldes und errichteten mit Steinen einen Altar. Auf diesem opferte eine Priesterin ihr schneeweißes Lieblingspferd, um Wotan zu bitten, die Fluten zu bannen.

 

 

Eine andere Legende erzählt, dass nach einem Gerichtsspruch sieben Frauen in Stein verwandelt wurden.

Die Steingruppe wird im Volksmund Sibbe Steen (Siebenstein) oder Witte Wiewerkes (weiße oder weise Frauen) genannt. Für die Nutzung als germanische Kultstätte spricht der ehemalige Name des Stadtteils Grafenberg, der bis ins 17. Jahrhundert als Godesbusch (Gottesbusch) oder Godesburg bekannt war.

 

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  • Adresse: Oberrather Str. 71 40472 Düsseldorf
  • Koordinaten: L: 6.827039799999966, B: 51.2661417