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Birgelener Pützchen
L: 6.156630299999961
B: 51.11204610000001

Alles möcht ich Dir erzählen,

alle Sorgen, die mich quälen,

alle Zweifel, alle Fragen,

möcht ich Mutter, zu dir tragen.

 

Wege, die ich selbst nicht kenne,

liebe Namen, die ich nenne,

Schuld, die ich mir aufgeladen,

andern zugefügten Schaden.

 

Ärgernis, so ich gegeben,

all mein Wollen, all mein Streben,

mein Beraten, mein Verwalten,

mein Vergessen, mein Behalten.

 

Mein Begehren, mein Verzichten,

und mein Schweigen und mein Richten,

alle kleinen Kleinigkeiten,

die so oft mir Müh bereiten.

 

Jedes Lassen, jede Tat,

Mutter, dir, vom guten Rat,

leg ich alles in die Hände,

du führst es zum rechten Ende.

 

Die Kapelle „Birgelener Pützchen“ ist eine uralte Wallfahrtskapelle im Birgeler Urwald. Die von Bäumen umringte Kapelle war bereits im 16. Jahrhundert das Ziel von Pilgerreisen. Diese vertrauten auf die heilenden Kräfte des Willibrordus-Brunnen, der sich heute neben der Kapelle befindet. Willibrordus (658-739 n. Chr.) brachte den christlichen Glauben an den Niederrhein. Gemäß der Legende bohrte er mit seinem Bischofsstab in den Boden, woraufhin die Quelle entsprang. Hier wurden die ersten Christen am Niederrhein getauft. Dem Wasser der Willibrordus- Quelle werden bis heute heilende Kräfte nachgesagt.

Wer den 14 Kilometer langen Wanderweg „Birgeler Urwald“ folgt, kommt am Birgelener Pützchen automatisch vorbei.

https://www.wanderwege-nrw.de/wandern-in-nrw/niederrhein/wandern-im-birgeler-urwald.php

Wer den langen Weg scheut, findet am Ortsrand von Birgelen ausreichende Parkmöglichkeiten, um das Birgelener Pützchen direkt zu erreichen. Das Birgelener Pützchen ist ein belebter Wallfahrtsort,

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Die Hehner Grotten

Die Hehner Grotten

14 Helfer in der Not

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B: 51.1800728

Ängste, Krankheiten, Nöte sowie ausweglose Situationen gehören zum Leben. Aus diesem Grund existierten schon immer Orte, an denen Menschen Trost und Hilfe fanden; die sogenannten Wallfahrtsorte. Eine Wallfahrt ist weit mehr als nur eine schöne Tradition. Es ist die erste Bewegung aus einer oft traumatisierenden Erstarrung, die Hinwendung zu etwas, was meine Wunden zu heilen vermag, der Aufbruch zu neuen Inhalten und Kräften. Wallfahrtsorte existieren in allen Kulturen und Religionen.

Im Mittelalter entstand die Gruppe der 14 Nothelfer. Sie verkörpern archetypische Nöte, die in jedem Zeitalter bestehen. Die „Hehner Nothelfer“ sind symbolreich und farbenfroh ausgestattet. Ihre Legenden erlauben es uns, unsere eigenen Krankheiten ohne Angst und Schuldgefühle anzusehen. Die Nothelfer sind Spiegel des eigenen Leidens und zugleich Repräsentanten des Heilsweges. Sie stärken die Hoffnung in uns, dass Gott auch unsere ganz persönlichen Wunden heilen wird.

Die Hehner Grotten sind daher kein Ort für rationale Auseinandersetzungen über die mittelalterliche Volksfrömmigkeit oder die Ursachen des eigenen Schicksals. Viele Menschen sind von schweren Krankheiten genesen, doch echte Heilung geht weit darüber hinaus. Jeder Nothelfer symbolisiert daher ein ganz besonderes Leiden und setzt in unserem Unterbewusstsein seinen ureigenen Heilungsprozess in Gang. Jeder der Helfer verfügt dazu über archetypische Attribute sowie seine volkstümliche Legende. Nicht umsonst mutet die steinerne Anlage hinter der Kirche St. Maria Heimsuchung märchehaft und verspielt an. Nachdenken ist nicht der Weg zum Wesenskern der Heiligen. Ist der Verstand zur Ruhe gebracht, geschieht Meditation von selbst und wahre Heilung in der Hinwendung zu Gott.

Die Hehner Grotten sind ein Kraftort, der unser unbewusstes Heilungspotenzial nachhaltig aktivieren kann. Bei allen unbewussten Prozessen wirkt das, was wir nicht rational verstehen oder erklären können. Wollen wir diesen Prozess verstärken, ist eine bewusste Auseinandersetzung mit den jeweiligen Heiligen wirkungsvoll.

Die Hehner Grotten befinden sich unmittelbar hinter der Kirche St. Maria Heimsuchung. Der Zugang ist frei.

 

 

 

Die einzelnen Nothelfer:

Der Heilige Achatius: Ein Helfer bei Todesangst

 

Der Heilige Erasmus: Guter Umgang mit Aggressionen

 

Der Heilige Blasius: Vitalität und Sexualität

 

Der Heilige Aegidius: Innere Klarheit bei Hauterkrankungen/Allergien

 

Der Heilige Christophorus: Sich Veränderungen stellen

 

Der Heilige Eustachius: In Beziehungen leben

 

Der Heilige Georg: Wege aus der Depression

 

Der Heilige Dionysius: Kopfschmerz als Warnung

 

Der Heilige Cyriakus: Sich von Zwängen befreien

 

Die Heilige Katharina: Scheitern und Neubeginn

 

Die Heilige Margarete: Vom Umgang mit dem eigenen Schatten

 

Die Heilige Barbara: Von Erwartungen Anderer frei werden.

 

Der Heilige Pantaleon: Neue Kraft bei Erschöpfung

 

Der Heilige Vitus: Der Kreis des Lebens

 

In einer gesonderten Grotte wird der Heilige Rochus verehrt. Der Heilige Rochus ist ein legendärer Volksheiliger, der auf seiner Pilgerreise nach Rom zahlreichen Pestkranken geholfen haben soll.

 

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Externsteine

Externsteine

Die Kraft der kleinen Dinge

L: 8.923872200000005
B: 51.8682844

Die Kraft der kleinen Dinge

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Gezelinquelle
L: 7.045205099999976
B: 51.04059179999999

Gezelinquelle

Es wird berichtet, der Selige Gezelinus von Schlebusch, ein Schafhirte des Klosters Altenberg, habe während einer langen Dürrezeit diese Quelle im Jahre 1137 mit seinem Hirtenstab zum sprudeln gebracht. Schnell entwickelte sich die Stelle zu einem Wallfahrtsort, zu dem nicht nur Menschen aus dem ganzen Bergischen Land, sondern sogar aus dem mit Heiligen-Reliquien vollgestopften Köln pilgerten, um gesund zu werden.

Alte Urkunden belegen, dass hier schon von dem Dreißigjährigen Krieg ein kleines Gotteshaus stand das in den Kriegswirren zerstört wurde. Es soll aber auch Hinweise darauf geben, dass diese Quelle schon in vorchristlicher Zeit von den Germanen als Heilquelle genutzt wurde. Sicher ist: Die heutige Kapelle, in der sich die Quelle genau unter dem Altar befindet, wurde im Jahre 1868 auf den Grundmauern einer alten, wegen Baufälligkeit abgerissenen, neu errichtet.

Weil Erd-Bauarbeiten in den 1950er Jahren den natürlichen Fluss der Quelle zerstörten, wird das Wasser heute, zu bestimmten Stunden des Tages, auf Knopfdruck per Pumpe nach oben befördert. Und immer noch kommen aus der ganzen Umgebung viele Menschen hierher, um sich in Flaschen und Kanistern das wohlschmeckende Wasser mit nach Hause zu nehmen.

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Frauensteine
L: 6.827039799999966
B: 51.2661417

Die Frauensteine im Aaper Wald sind ein vergessener Kraftort in Düsseldorf. Trotz zahlreicher Spaziergänger und äußerer Eingriffe hat dieser Kraftort weder seine Kraft noch seine Lebendigkeit eingebüßt. Ein vordergründiger Dornröschenschlaf liegt über dieser heiligen Stätte. Mythen und Legenden vermitteln uns eine Ahnung von der einstigen Nutzung dieses Ortes. Seine geheimnisvolle Vergangenheit sollte uns nicht täuschen: Wenn wir diesen Ort pflegen und wertschätzen,  können wir jederzeit an seine Qualitäten anknüpfen. Er vermittelt uns eine tiefgründige Naturerfahrung, Verbundenheit zu den Ahnen sowie den Urklang der ewigen Stille. Denn das Erleben wahrer Stille ist eine reichhaltige Erfahrung. Sie ist wie die tiefe Liebe zweier Menschen, welche diese Liebe nicht in Worte auszudrücken vermögen.

 

 

Einer Sage nach war der UrRhein über die Ufer getreten und hatte das ganz Land überflutet. Die Menschen flohen auf die Höhen des Aaper Waldes und errichteten mit Steinen einen Altar. Auf diesem opferte eine Priesterin ihr schneeweißes Lieblingspferd, um Wotan zu bitten, die Fluten zu bannen.

 

 

Eine andere Legende erzählt, dass nach einem Gerichtsspruch sieben Frauen in Stein verwandelt wurden.

Die Steingruppe wird im Volksmund Sibbe Steen (Siebenstein) oder Witte Wiewerkes (weiße oder weise Frauen) genannt. Für die Nutzung als germanische Kultstätte spricht der ehemalige Name des Stadtteils Grafenberg, der bis ins 17. Jahrhundert als Godesbusch (Gottesbusch) oder Godesburg bekannt war.

 

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Evangelische Kirche Essen-Werden
L: 7.00151870000002
B: 51.3910596

All things bright and beautiful,
All creatures great and small,
All things wise and wonderful:Kirche1
The Lord God made them all.

Each little flow’r that opens,
Each little bird that sings,
He made their glowing colors,
He made their tiny wings.

The cold wind in the winter,
The pleasant summer sun,
The ripe fruits in the garden,
He made them every one.

He gave us eyes to see them,
And lips that we might tell
How great is God Almighty,
Who has made all things well. (Cecil Frances Alexander, 1848)

 

Der Stadtteil Essen-Werden ist ein bekannter Kraftort im Ruhrgebiet. Im Zentrum des Interesses stehen dabei die Ruine St. Klemens sowie die Quellfassung des Klemensborn, ein uraltes Quellheiligtum. Doch wer an der evangelischen Kirche Essen-Werden vorbeigeht, verpasst einen wirklich zauberhaften Ort.

Die Ausgestaltung der Kirche ist den christlichen Vorstellungen eines  himmlischen Paradiesgartens nachempfunden. 104 individuell gestaltete Engel verzieren die Kirche, darunter der sog. Engel von Bagdad, ein Mahnmal für den Frieden. Die lebendige urchristliche Symbolik dieses Ortes drängt sich nicht auf. Verspielt und leicht lässt sie sich suchen und dabei immer wieder neu entdecken. Muscheln, Delphine, Sterne und Blumen, darunter auch die Zistrose, eine wundersame biblische Heilpflanze, bilden eine Kulisse für Jedermann. Im Garten Eden gab es keine konfessionelle Zugehörigkeit. So zeigt sich hier eine weltoffene Kirche mit einem ansprechenden Programmangebot.

 

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Und Gott sah alles an, was er gemacht hatte, und siehe, es war sehr gut. (1. Buch Mose)

 

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Herr, wie sind deine Werke so groß und viel! Du hast sie alle weislich geordnet, und die Erde ist voll deiner Güter. (Psalm 104, 24)

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Nordenauquelle

Nordenauquelle

Wunder der Heilung

L: 8.43213000000003
B: 51.18158

Nordenau ist ein kleiner Ortsteil von Schmallenberg im Sauerland. Sein heilendes Wasser jedoch ist weit über das Sauerland hinaus bekannt. Japanische Forscher beschäftigten sich acht Jahre lang intensiv mit der Wirkungsweise des Wassers der Nordenauquelle, die in einem stillgelegten Schieferstollen entspringt. Dabei konnte die antioxidative Wirkung des Wassers und seine Heilkraft auf erkrankte Zellen wissenschaftlich belegt werden. Das Wasser der Nordenauquelle ist besonders rein und 8% leichter als normales Wasser.

Das Zusammentreffen von mindestens drei Wasseradern sowie eine stark erhöhte Erdrstahlung verleihen dem Stollen eine Atmosphäre der besonderen Art. Wem die Erdstrahlung zu Kopf steigt, der bricht besser vorzeigt auf. Besucher des Stollens können bei Zahlung einer Eintrittsgebühr so viel Wasser mitnehmen, wie sie tragen können. Trotz aller Forschung sind viele Vorgänge im Stollen noch ungeklärt. Eines der größten Wunder auf dieser Welt ist Heilung. Ob Spontanheilungen oder langfristige Trinkkuren, die Fahrt zur Quelle ist lohnenswert. Neben den Ergebnissen wissenschaftlicher Forschung sind auch Heilungen von Tieren bekannt, die bekanntlich weder auf Suggestion noch auf Placebos ansprechen.

Nordenau ist ein wundersamer Wasserort voll pulsierender Lebendigkeit. Die teilweise stark wahrnehmbare Erdstrahlung schafft dazu ein starkes Gegengewicht. Unter den vier Elementen ist es das Wasser, das sich am engsten mit unserem Organismus verbindet. Wenn wir es trinken, können wir eine Verbindung mit den reinsten Kräften des Universums herstellen. Wasser ist die Mutter allen Lebens. In unserem Körper wird es sich letztlich zu Blut verwandeln, dem Träger des Lebens. Wasser ist das ewig weibliche Prinzip, das uns mit Reinheit und Klarheit schützend umhüllt.

 

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Silberbachtal
L: 8.946990000000028
B: 51.84912

Unser Leben beruht auf dem Erbe der Frauen und Männer, die vor uns kamen – unseren Ahnen. Ihnen allen verdanken wir unser Leben und den hohen Lebensstandard, den wir heute genießen. Nicht nur ihr biologisches genetisches Erbe ist in unserer DNA enthalten. Wir sind mit unserer gesamten Ahnengeschichte und den Schicksalen unserer Vorfahren tief verbunden. Unser zwischen „Lebenden“ und „Toten“ trennendes Denken hat uns dazu verführt, unsere Vorfahren aus unserem Bewusstsein auszuklammern. Die Grenzziehung zwischen dem Spirituellen und dem Materiellen, zwischen dem Wachen und dem Schlaf, zwischen dem Leben und dem Tod ist ein Irrglaube, denn das Leben ist eins und nichts anderes existiert. Unsere Ahnen stehen hinter uns, sie nehmen Anteil an unserem Leben und wirken darauf ein.

Das Silberbachtal ist ein Ort, der uns den Zugang zu unseren Vorfahren wieder eröffnen kann. Das Tal birgt zahlreiche alte Ritual- und Kraftplätze, die touristisch nicht erschlossen sind. Gefunden werden sie von Menschen, die ihrer Intuition vertrauen, respektvoll mit dem Ort umgehen und seine Geheimnisse wahren. Nicht jeder „Kraftort“ sollte der Öffentlichkeit zugänglich gemacht werden. Menschen, die zu solchen Orten geführt werden, sind oft karmisch mit diesem Ort verbunden und können sich und dem Ort Heilung verschaffen. Das persönliche Einfühlen in die Ahnenwelt kann dem Einzelnen ein tiefes Urvertrauen und Verbundenheitsgefühl geben.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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Shivalaya -Die Reinheit-
L: 8.99617749999993
B: 51.89906509999999

Was Reinheit ist, kann rein intellektuell nicht verstanden werden. Viele Menschen halten Dinge für rein, die sich bei näherer Betrachtung als schlecht und ungenießbar herausstellen. Persönliche Neigungen und Liebe zu diesen Dingen führen vordergründig dazu, dass selbst ungenießbare Lebensmittel und strafbare Handlungen als rein angesehen werden. Dieser Irrtum kann letztlich nur  durch das Erleben wahrer Reinheit ausgeräumt werden. Ohne Reinheit ist es unmöglich, gesund und glücklich zu sein, und der Frieden stellt sich nicht ein. Die Reinheit ist die Vorbedingung für den Frieden. Denn der Friede ist nichts anderes als das Ergebnis einer Harmonie zwischen Geist, Seele, Verstand, Herz, Willen und physischem Körper, aus denen der Mensch besteht. Wenn der Mensch zum Gipfelpunkt seiner Selbst gelangt und dort lebt, überkommt ihn der Friede. Unaussprechlich ist dieser himmlische Friede.

Die Klosteretage des Shivalaya bietet dem spirituell Suchenden eine außergewöhnlich reine und klare Atmosphäre. Das Kraftfeld des Ashrams sowie die hier durchgeführten Meditationen, Rezitationen und Einweihungen haben eine außerordentlich hohe Schwingung hinterlassen, die klar und erhaben ist. Für den westlichen Menschen sind transzendentale Meditationstechniken ohne eine entsprechende individuelle Vorbereitung nur selten geeignet, Stille und Klarheit im Innern zu erleben. Das Shivalaya bietet gerade für diese Menschen einen Ort des Trostes und der Zuflucht, wo das noch fehlende innere Erleben quasi von Außen geschenkt wird. Seine Atmosphäre ist von heilsamer Kraft. Besonders empfehlenswert ist der Besuch des Krishna-Raumes, der aufgrund der hier durchgeführten Einweihungen über eine besonders hohe Lichtkraft verfügt.

 

Allumfassendes Gebet

von Swami Sivananda

 

Oh anbetungswürdiger Gott2015-04-14 18.55.10_bearbeitet-2

voll Barmherzigkeit und Liebe,

Gruß dir in Demut gebeugt.

Sein ist dein Wesen, Wissen und Seligkeit.

Allgegenwärtig bist du,

allmächtig, allwissend.

Im Innern aller Wesen wohnst du.

Gib uns ein verstehendes Herz,

die rechte Einsicht, ausgeglichenes Gemüt,

Vertrauen, Hingebung und Weisheit.

Lege in uns geistige Kraft,

Versuchungen zu widerstehen,

und Denken und Wollen zu2015-04-16 13.32.43_bearbeitet-2 beherrschen.

Befreie uns von Selbstsucht,

Gier, Zorn und Hass.

Erfülle unser Herz mit göttlichen Tugenden.

Lass uns dich erschauen

in all den Namen und Gestalten.

Lass uns dir dienen

in all den Namen und Gestalten.

Lass uns allezeit deiner gedenken.

Lass uns stets deine Herrlichkeit singen.

Lass deinen Namen stets auf unseren Lippen sein.177_bearbeitet-1

Lass uns in dir bleiben allezeit.

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St. Peter zu Syburg
L: 7.4887899999999945
B: 51.4231

Bei der romanischen Kirche St. Peter zu Syburg dürfte es sich um die älteste westfälischen Kirche handeln. Sie ist zugleich eine gewaltige Landmarke und thront auf einem Felsvorsprung oberhalb der Ruhr-Lennemündung. Auf dem dazugehörigen Friedhof finden sich Grabsteine aus dem 9. Jahrhundert. Vermutlich handelt es sich um einen der ursprünglichsten Friedhöfe im Ruhrgebiet. Hier auf dem Ruhrhöhenrücken bietet sich die Gelegenheit einmal über dem Weltlichen zu thronen, Abstand zu finden und dem Himmel ein Stück näher zu sein. Eine kurze Wanderung führt durch einen lieblichen Eichenwald zur Ruhr-Lennemündung.

 

…es mag ja sein,

dass Engel nicht gern bleibenstpeter1

und das sie weiterziehen mit dem Wind,

es mag ja sein,

dass Engel ihre weißen Flügel reiben

viel lieber dort, wo andere Engel sind

auch mag es sein,

dass Menschen für das Fliegen

zu schwer sind und zu ungelenk

und dass sie Engel nur zu fassen kriegen

am Saum der Schwingen und am Handgelenk

doch darf nich sein, dass du mich wie den Regen

aus deinen Federn schüttelst-nach dem Flug,

mein Sturz von deinen sternbesäten Wegen,Friedhof

ohh Engel sag es ist nur böser Spuk-

sag zu mir Mensch! … nun sei auch mal verwegen,

heb ab zu jenem, der dich lange  trug

die kleinen Wunden kannnst du später pflegen,

flieg los, flieg los

du bist schon im Verzug

Torbogen

 

 

StPeter_Tür

 

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Femeiche
L: 6.86555599999997
B: 51.746111

Viele Menschen sind von dem Anblick großer Bäume und ihren ausladenden Kronen fasziniert. Anderen reicht in der Regel der Ausblick auf ein wenig Grün. Gerade Städter zahlen gerne erhebliche Summen für einen möglichst unverbaubaren Blick auf sog. „städtische Grünflächen“. Bäume galten schon immer als Symbol für das Leben. Konzepte vom „Baum des Lebens“ und vom „Baum der Erkenntnis“ sind letztlich Lebenskonzepte und das ist kein Zufall. Einer ihrer wesentlichen Komponenten ist das natürliche Streben gegen die Erdanziehungskraft. Bäume erinnern unsere Seele an ihre eigentliche Aufgabe, dem Streben nach Transformation und Ausdehnung, dem persönlichen Wachstum im Einklang mit der Umwelt und der Erhebung über die eigenen Schwächen. Bäume sind zugleich Sitz von Wesenheiten, die uns bei unserer eigenen Entwicklung hilfreich zur Seite stehen können.

Die Femeiche in Erle ist eine der ältesten Bäume in Deutschland. Sie wird auf ein Alter zwischen 600 und 1.500 Jahren geschätzt. Der Volksmund nennt sie auch dusendjohrige Eke, die tausendjährige Eiche. Sie diente bis zum Jahre 1589 als Gerichtsstätte.Der Sage nach war sie Odin, dem germanischen Gott des Krieges und der Weisheit, geweiht. Odin thronte als Richter unter der Eiche. Seine zwei Raben Hugin und Munin saßen in der Krone. Daher auch der Name Ravenseiche (Rabeneiche).

Dem Besucher hat sie weit mehr zu erzählen als die interessanten touristischen Hinweisschilder es erahnen lassen. Die Natur zeichnet alle Geschehnisse auf. So können Menschen, die sich auf diesen Ort einstimmen, seinen Geschichten lauschen. Es ist nichts verloren gegangen. Haben Sie Mut und vertrauen Sie Ihrer Wahrnehmung.

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Drüggelter Kapelle
L: 8.097586099999944
B: 51.4918783

Am Pfingsttag des Jahres 1217 trafen sich bei der Drüggelter Kapelle  an der Möhne mehrere Ritter, um gemeinsam zum Kreuzzug ins Heilige Land aufzubrechen. Welche Ritter dort aufbrachen, ob sie im Heiligen Land ankamen und ob sie das Sauerland jemals wieder erblickt haben- alle diese Fragen müssen leider unbeantwortet bleiben. Die früheste schriftliche Erwähnung der Kapelle ist jenes Treffen am Pfingsttag des Jahres 1217. Dabei herrscht Einigkeit, dass die Kirche schon im Jahr 1150 entstanden ist. Das Entstehungsdatum ist jedoch die einzige Gemeinsamkeit in den vielfältigen Überlegungen über ihren Ursprung. Was hat es mit dieser Kapelle auf sich, die anders als alle mittelalterlichen Kirchen, einen zwölfeckigen Zentralbau aufweist? Mag ihre Geschichte im Dunkeln verbleiben, enthüllt sich im Zentrum zwischen den auffälligen Säulen eine Ortsqualität der besonderen Art. Hier, in der Ausgewogenheit der Kräfte, ist die Zeit stehen geblieben. Himmel und Erde sind in gleicher Weise präsent. Ein Ort, der dem Besucher durch seine tätige Stille neue Dimensionen eröffnet. Die Mystik des Ortes legt eine Nutzung außerhalb christlicher Traditonen nahe und ermöglicht auch heute noch tiefe Einheitserfahrungen. Die Kapelle ist in der Regel für Besucher geöffnet.

„… Und mitten am Thron und um den Thron herum vier himmlische Gestalten voll Augen vorne und hinten. Und die erste Gestalt war gleich einem Löwen, und die zweite Gestalt war gleich einem Stier, und die dritte hatte ein Antlitz wie ein Mensch und die vierte Gestalt war gleich einem fliegenden Adler. Und eine jegliche der vier Gestalten hatte sechs Flügel und sie waren außenherum und inwendig voll Augen und sprachen: Heilig, heilig, heilig ist Gott, der Herr, der Allmächtige, der da war und der da ist und der da kommt!“ (Offenbarung 4, 1-9)

Die vier heiligen Tiere in der Offenbarung symbolisieren die Urmaterie, welche die Wurzeln der vier Elemente bilden. Der Stier steht für die Erde, der Mensch für die Luft, der Adler für das Wasser und der Löwe für das Feuer. Die vier heiligen Tiere sind Manifestationen des Absoluten, des ansonsten unfassbaren göttlichen Wesens. Die Manifestation Gottes ist die Materie, die er aus sich selbst hervorgebracht hat, denn die Materie ist göttlichen Ursprungs und auf dieser Stufe der Reinheit und Feinstofflichkeit ist sie nicht zu erkennen, unbegreiflich, denn sie ist eins mit dem Geist. Die vier heiligen Tiere stellen somit die Prinzipien der vier Elemente dar, sie sind in ihrer Reinform jedoch nicht mit den verdichteten Elementen zu verwechseln, welche wir auf der Erde finden. Die Engel der vier Elemente, die Seraphin, sind die höchsten in der Engelshierarchie und menschlichen Wesen nur äußerst selten zugänglich.

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Mariengarten Hattingen
L: 7.191156699999965
B: 51.4018117

Ein echtes Kleinod im Ruhrgebiet ist der Kräutergarten der Klinik Blankenstein. Zwei mächtige Blutbuchen bewachen den geheimnisvoll anmutenden Eingang des Gartens. Die Mariengrotte ist Sinnbild für das gesamte Gelände. Dieser Garten ist von einer unberührten Lichtigkeit geprägt, die sich wie ein heilender Mantel um seine Besucher legt. Die Energie der Maria war seit je her Zuflucht für die Außgestoßenen und Randgruppen der Gesellschaft. Hier ist ihre heilende Energie greifbar.

 

„Maria, breit den Mantel aus,
mach Schirm und Schild für uns daraus;
laß uns darunter sicher stehn,
bis alle Stürm vorübergehn.
Patronin voller Güte,
uns allezeit behüte.“

 

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Opfersteine

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Die Stille

L: 8.949443999999971
B: 51.931389

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Die Stille ist die Eigenheit des weiblichen Prinzips. Sie hat nichts mit Trägheit zu tun, sondern ist eine Tätigkeit, die sich in tiefer Harmonie vollzieht. Sie ist eine Fülle, die weder durch Gesten noch durch Worte auszudrücken ist. Die Stille ist eine Eigenschaft des Innenlebens.

Die Angst vieler Menschen vor der Stille beruht auf einer Verwechselung mit dem Gefühl der Einsamkeit. Die Angst vor dem Alleinsein verhindert oft das Betreten der inneren Stätte wahrer Stille, die von unzähligen Wesen bewohnt ist.

Still und geheimnisvoll lädt dieser Ort seine Besucher zum Verweilen ein. Die Gedanken kommen zur Ruhe, der Alltag tritt in den Hintergrund. Meditation und Regeneration geschehen hier von allein.

Die Deutung und Datierung der Kreis- und Hufeisenförmigen Steinsetzungen ist wissenschaftlich umstritten. Woher rühren die Rillen, Löcher und schalenförmige Vertiefungen in den Steinen? Wurden sie von Menschenhand zu kultischen Zwecken geschaffen?

Zahlreiche unbeantwortete Fragen regen die wahre, nach Innen gerichtete Schau an. Die Stimme Gottes macht keinen Lärm. Um sie zu hören, muss man sehr aufmerksam sein.

 

„Hier in diesem Leib ist ein Haus (das Herz), eine kleine Lotosblume; inwendig darinnen ist ein kleiner Raum;

was ist denn dort, was man erforschen soll, was man soll suchen zu erkennen?“

„Wahrlich, so groß dieser Weltenraum ist, so groß ist dieser Raum inwendig im Herzen; in ihm sind beide, der Himmel und die Erde, beschlossen; beide, Feuer und Wind, Sonne und Mond, der Blitz und die Sterne, und was einer hienieden besitzt und was er nicht besitzt, das alles ist darin beschlossen.“

(Chandogya Upanishad)

 

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Elija am Horeb: 19,1-13a

Der Herr antwortete: Komm heraus und stell dich auf den Berg vor den Herrn! Da zog der Herr vorüber: Ein starker, heftiger Sturm, der die Berge zerriss und die Felsen zerbrach, ging dem Herrn voraus. Doch der Herr war nicht im Sturm. Nach dem Sturm kam ein Erdbeben. Doch der Herr war nicht im Erdbeben. Nach dem Beben kam ein Feuer. Doch der Herr war nicht im Feuer. Nach dem Feuer kam ein sanftes, leises Säuseln. Als Elija es hörte, hüllte er sein Gesicht in den Mantel, trat hinaus und stellte sich an den Eingang der Höhle.

 

 

 

 

 

 

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Muttental

Muttental

Wiege des Bergbaus

L: 7.316837299999975
B: 51.4240522

Nicht umsonst wird dieses Tal als die Wiege des Bergbaus bezeichnet. In diesem Tal soll die erste Steinkohle im Ruhrgebiet gefunden worden sein. Bereits im Mittelalter gruben Bauern in Mini-Tagebauten nach dem wertvollen Brennstoff. Im 18. Jahrhundert ging man zum Stollenbergbau über. Durch die zahlreichen neuen Großzechen im Ruhrgebiet wurde der Abbau in Klein- und Kleinstzechen im Muttental unrentabel.
Das Tal hat viel zu erzählen: Von Hoffnungen und Entwicklungen, Aufschwung und Verödung sowie den damit einhergehenden Enttäuschungen, vom erdverbundenen Leben, vom Geben und Nehmen und den Resultaten, wenn dies nicht im Einklang mit der Natur geschieht. Das Fehlen jeder Anklage hüllt das Tal in eine tiefe Melancholie. Kaum ein Ort im Ruhrgebiet weist eine vergleichbare emotionale Intensität auf. Seine verwundbare Schönheit ist Sinnbild für das gesamte Ruhrgebiet.

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Schon die Griechen wussten, dass in den Bäumen die Götter wohnen. An der Ponytränke am Muttenbach begegnet Ihnen ein Baum, der mit höheren Bewusstseinskräften in Verbindung steht. Im Umkreis seiner breiten Krone schafft dieser Baum sein ganz eigenes Refugium. Lieblich und verspielt ist dieser Ort. Spirituell Suchende werden hier ebenso fündig wie spielende Kinder. Lassen Sie sich auf die universelle Weisheit der hier lebenden Wesenheit ein. Sie ist immer präsent und hilfreich.

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Qian Yuan

Qian Yuan

Der Garten der Dichter und Gelehrten

L: 7.265039699999988
B: 51.4471272

Ein Zugang zum Verständnis dieses Kleinods eröffnet die „Sage vom Pfirsichblütenquell“, die von dem berühmten chinesischen Dichter Tao Yuan Ming (365-427) stammt. Darin gelangt ein Fischer durch Zufall in die Felslandschaft des Pfirsichblütenquells. Dabei handelt es sich um eine ideale Welt, in der die Menschen ein zufriedenes und glückliches Leben führen. Man weiß nicht, ob später noch jemand den Wegweisern des zurückgekehrten Fischers gefolgt ist, um in dieses paradiesische Land zu gelangen und heute fragt schon niemand mehr nach dem Weg dorthin.
Über zahlreiche liebevolle Details entfaltet sich vor dem Betrachter ein immer wieder neu wahrzunehmendes Kunstwerk. In den Mauern dieses Gartens erahnt man, was der verirrte Fischer im Land des Pfirsichblütenquells einst erlebt haben muss.

 
Chinesische Gärten sind das Ergebnis einer Verschmelzung von Architektur, Malerei, Literatur, Dramatik, Kalligraphie und Bildhauerei, wodurch eine Welt vollkommener Schönheit nach paradiesischem Vorbild nachgebildet wird.

Im Urbild des Schöpfers war der Mensch ein ehrfurchtgebietendes Wesen. Als Hüter des paradiesischen Gartens konnte kein Tier ihm etwas anhaben. Viel ist seitdem geschehen, dass selbst kleinste Lebewesen dem Menschen heute ernsthaft schaden können. In diesem Garten erahnt der Betrachter seine längst vergessene Rolle im Schöpfungsakt.

 

Die Sage vom Pfirsichblütenquell.
Zur Zeit Tai Yüan des Hauses Dsin, da lebte
Ein Mann in Wuling, der vom Fischfang sich ernährte.
Einst fuhr flußauf er.                                                                        kois
Er vergaß, wie weit er schon gefahren.
Da fand er plötzlich einen Pfirsichblütenhain
Das Ufer viele hundert Schritt umsäumend.
Dazwischen stand kein anderer Baum,
Nur Duftgras, frisch und schön,
In das sich Blütenblätter niederstreuten.
Der Fischer war darüber sehr erstaunt.
Er fuhr noch weiter, um des Haines Ende zu erreichen;
Der Hain ging bis zum Quell des Bachs.
Da stand ein Berg.
Und in den Berg, da ging ein kleiner Gang.
Draus schimmerte es hell hervor.
Er ließ sein Boot zurück und trat hinein.
Anfangs war es sehr eng,
Daß grad ein Einzelner hindurchkam.                                                           garten2
Doch als er wenig Schritte vorwärts ging,
Da öffnete sich’s weit und licht.

Das Land war ausgedehnt und eben
Und viele schöne Häuser waren da.
Die Felder waren gut,
Und zwischen schönen Wasserflächen
Standen Maulbeersträucher
Und Bambuspflanzen aller Art.
Viel Pfade kreuzten sich,
Und aus den Dörfern klang
Der Hähne Krähen und der Hunde Bellen:
Und Menschen liefen hin und her und säten aus.
Männer und Frauen trugen Kleider
Ganz wie draußen in der Welt,
Greise im weißen Haar und Kinder mit ihren Zöpfchen:
Alle waren glücklich und zufrieden.                                                                   garten4

Als sie den Fischer sahen,
Da wunderten sie sich.
Sie fragten ihn, woher er komme. Er erzählte alles.
Da nahmen sie ihn mit sich heim, und setzten Wein ihm vor
Und schlachteten zum Mahle Hühner.
Als man im Dorfe von dem Mann vernahm,
Da kamen alle her und fragten.
Sie selbst erzählten:
Vor alter Zeit, als Tsin Schi Huang
Das Land in Unruh’ stürzte,
Da seien ihre Väter
Mit Weib und Kind und allen Nachbarsleuten
In dieses ferne Tal gekommen,
Seitdem sei niemand wieder je hinausgegangen,
So haben sie sich von der Außenwelt getrennt.
Sie fragten, wer jetzt König sei.
Sie wußten nichts vom Hause Han,
Zu schweigen von den Dynastieen We und Dsin.
Der Mann erzählte ihnen alles, was er wußte.                                                                         garten23
Und alle hörten ihm verwundert zu.

Nun wollten alle ihn einmal bei sich zu Gaste haben,
Und alle setzten Wein und Speisen zur Bewirtung vor.
So blieb er ein paar Tage da,
Dann nahm er Abschied.
Die Leute in dem Lande sagten noch,
Es sei wohl nicht der Mühe wert,
Den Menschen draußen davon zu erzählen.

Als er herauskam, fand er auch sein Schiff noch vor
Und ruderte den Weg zurück.
Von Ort zu Ort behielt er alles im Gedächtnis.
Als er den Heimatort erreicht,
Ging zum Beamten er, ihm alles zu erzählen.
Der sandte Leute, mit ihm hinzugehen.
Er suchte nach den Zeichen, die er sich gemerkt.
Dabei verwirrten sie sich bald
Und haben jenen Weg nicht wieder aufgefunden.

In Nanyang lebte später Liu Dsï Ki.                                              garten1
Der war ein tüchtiger Mann.
Als er von der Geschichte hörte,
Da machte er sich frischen Mutes auf.
Doch eh er hinkam, ward er krank und starb.
Seither hat niemand nach dem Weg gefragt. –

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Azurblaue Quelle der Lippe
L: 8.815908300000046
B: 51.7837494

Quellen waren für unsere Vorfahren magische und heilige Orte. Dem aus der tiefe hervortretenden Grundwasser wurden besondere Kräfte nachgesagt, weshalb sie als heilige Bezirke und Sitz der Götter verehrt wurden. Archäologische Ausgrabungen belegen, dass unsere Vorfahren kultische Handlungen an Quellen vollzogen haben. Auch der Christianisierung gelang es nicht, den Quellenkult abzuschaffen. Bis heute wird bspw. das Münzenwerfen und Augenwaschen an Quellen praktiziert.

044_bearbeitet-1Der Grund für diese Vehemenz ist im Buch Genesis zu finden: Schon vor dem eigentlichen Schöpfungsakt war das Wasser vorhanden, das vom Geist des Schöpfers erfüllt war. Wie in einem erleuchteten Raum keine Dunkelheit herrschen kann, so war das Wasser ursprünglich frei von jeder Form der Negativität. Bis zur ersten biblischen Sintflut diente Wasser allein der Heilung, dem Schutz und der Reinigung. Kein Mensch konnte durch Wasser Schaden nehmen. Die spirituellen Qualitäten des Wassers, die der Gnade, dem Leben und dem Teilen entsprechen, wurden durch die Sintflut in Mitleidenschaft gezogen. In natürlichen Wasserquellen und Flussläufen können wir auch heute noch von der heilenden Kraft des Wassers profitieren. Das vollständige Eintauchen des Menschen in dieses Element ist erforderlich, um unsere Zellen von Krankheiten zu befreien, unser Energiefeld zu reinigen und somit unser Bewusstsein zu stärken. Dies war nicht nur den biblischen Täufern am Jordan bewusst, sondern wird auch heute noch von Juden im sog. Mikveh sowie von indischen Yogis im Ganges praktiziert. Das universelle Wissen um diese machtvolle Form der Reinigung ist heute weitestgehend abhanden gekommen. In der heutigen Zeit hat der Mensch den Lebensraum Quelle stark an seine Bedürfnisse angepasst. Viele Quellen wurden eingefasst, verrohrt oder verfüllt. Das Bewusstsein für die Bedeutung dieser heiligen Stätten wird wiederkommen.

Die azurblaue Quelle der Lippe in Bad-Lippspringe ist eine der stärksten Flussquellen Deutschlands. Jede Sekunde treten ca. 740 Liter Wasser zutage. Die Quelle trägt den Beinamen „Odins Auge“ (der germanische Götterhäuptling war einäugig).

„Verbinden wir uns mit der himmlischen Quelle, so bringen wir unsere eigene Quelle zum Fließen, und all unsere Zellen werden dann durch das göttliche Leben neu belebt. Dank dieser Quelle, welche die Liebe, das Leben, das lebendige Wasser ist, werden wir zu einem vollkommenen Werkzeug in den Händen des Herrrn.“ (Omraam Mikhael Aivanhov)

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Steinlabyrinth Velmerstot

Steinlabyrinth Velmerstot

Lichtung unterhalb des Gipfels

L: 8.955000000000041
B: 51.8402778

Das Begehen eines Labyrinths ist für jeden mit einem persönlichen Erlebnis verbunden. Die Essenz des Erlebens ist trotzdem für alle Begehenden mehr oder weniger identisch. Ein Labyrinth ist kein Irrgarten, sondern ein Symbol für das Leben. Es birgt jahrtausendealte Erfahrungen der Menschheit in sich. Das eigene Ziel kann nur durch ständige Perspektiv- und Richtungswechsel erreicht werden. Erscheint das Ziel zum Greifen nah, fordert eine plötzliche Kehrtwendung zur Umkehr auf und das ersehnte Ziel rückt in weite Ferne. Plötzlich und unerwartet gelangt man in seine Mitte. Der Weg zurück kann nur über den gleichen Weg erfolgen, den man gekommen ist. Begehbare Labyrinthe fördern das Gefühl der Einheit und Verbundenheit des Individuums mit seinem Schöpfer. Sie sind spirituelle Kraftplätze der besonderen Art.
Das Steinlabyrinth befindet sich auf einer idyllischen Lichtung unterhalb des Gipfels des lippischen Velmerstot. Seine fehlende touristische Erschließung erlaubt eine ungestörte Begehung.

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Kraftorte NRW

Es gibt es Orte, die eine besondere energetische Qualität aufweisen. Seit je her haben die Menschen diese Orte für sich zu nutzen gewusst, um die Qualität des Raumes in Bauwerken zu kanalisieren oder die Natur selbst zu ehren.
Sie sind eingeladen, die Qualitäten dieser Orte wieder selbst zu erfahren