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Kirche Heilige Schutzengel

Kirche Heilige Schutzengel

Schutz und Führung

L: 7.048563499999999
B: 51.4644209

„Engel Gottes,

der du mein Beschützer bist,

da ich dir durch die Güte des himmlischen Vaters anvertraut bin,

erleuchte mich,

behüte mich,

leite mich,

jetzt und immerdar.“ (Pater Pio, Gebet zum heiligen Schutzengel)

Die Schutzengelkirche in Essen wurde im Stil des Backstein-Expressionismus errichtet. Das kleine anheimelnde Gotteshaus wirkt dadurch von Außen wie eine mächtige Trutzburg. Im Inneren verleiht der überkuppelte Rundbau dem Besucher Schutz und Geborgenheit. Der eliptische Grundriss mit seinen sechs halbkreisförmigen Seitenkapellen erlaubt dem Besucher einen unverstellten Rundumblick. Sechs Engelsfiguren zieren die ansonsten angenehm schlichte Kapelle.

Die Thematik des persönlichen Schutzengels ist leider in den Bereich des Kinderkathechismus verbannt worden. Fehlgeleitete Vorstellungen von kleinen niedlichen Engelchen mit lustigen Flügeln scheinen zum Trost und zur Unterhaltung kleinerer Kinder gerade noch angemessen zu sein. Später erinnert man sich an den Schutzengel meist nur noch dann, wenn man im Leben vor einem größeren Unglück bewahrt wurde, vermeintlich wie durch Zauberhand.

Dank und Gedenken an den persönlichen Schutzengel sind jedoch Grundvoraussetzungen, um die Kräfte dieses wunderbaren Helfers täglich zu aktivieren. Der Schutzengel wartet nur darauf, dass wir ihn an unserem Leben teilhaben lassen und ihm unsere kleinen und größeren Wünsche zur Kenntnis bringen.

Pater Pio, ein bekannter italienischer Volksheiliger, pflegte Zeit seines Lebens einen engen Kontakt zu seinem Schutzengel. Diesen Engel bezeichnete er als einen tapferen Krieger, der für die menschliche Seele kämpft und ein Leben lang für sie einsteht. Biblische Schilderungen von Engelerscheinungen wurden daher regelmäßig mit den Worten „Fürchte dich nicht“ angekündigt. Es kann uns viel Urvertrauen vermitteln, einen solch mächtigen Begleiter an unserer Seite zu wissen.

In einer materialistisch geprägten Welt vergessen wir oft, dass das Wohl unserer Seele nicht zwangsläufig mit materiellem Wohlstand gleichzusetzen ist. Der Glaube an machtvolle geistige Kräfte geht uns verloren, wenn sich unsere materiellen Wünsche nicht sofort erfüllen. Auch ist uns das, was wir mit physischen Augen nicht sehen können, unmittelbar suspekt. Statt den Schutz und die Geborgenheit eines geistigen Helfers anzunehmen, fühlen sich viele Menschen einsam, unverstanden und isoliert.

Unsere Hoffnungen setzen wir lieber auf äußere Umstände, wie medizinischen Fortschritt, die richtige Regierung oder ganz allgemein auf die Wohltaten eines wirtschaftlichen Aufschwungs

 

Engel sind universelle Kräfte, die keine konfessionelle Zugehörigkeit kennen. Unser Glaube und unser Dank stärkt diese Kräfte, so dass sie uns in der Komplexität unserer Lebenswelt hilfreich zur Seite stehen können.

Sichtbar sind sie nur für wenige Menschen. Die Präsenz von Engeln kann sich durch eine leichte Brise, einen angenhemen Schauer oder einen unerklärlich schönen Duft bemerkbar machen. Auch das plötzliche Gefühl von Sicherheit oder das intuitive Wissen, richtig gehandelt zu haben, deutet auf die Präsenz von Engeln hin. Viele, sog. glückliche Zufälle, gehen auf das Wirken von Engeln zurück. Starke Engelkräfte entfalten das Leben in Leichtigkeit und Freude. Unvermeidbare Schicksalsschläge nehmen oft ein gutes Ende. Man sieht das Positive in den gemachten Erfahrungen und kann an ihnen wachsen statt in Verzweiflung und Depression zu verfallen.

In zahlreichen Überlieferungen nehmen Engel menschliche Gestalt an, wenn die benötigte Hilfe nur auf diese Weise geschehen kann. Diese „Menschen“ zeichnen sich regelmäßig dadurch aus, dass man sie nie wiedersieht und ihre Herkunft vollständig ungeklärt bleibt.

Die Kirche Heilige Schutzengel ist ein idealer Ort, um an die Kraft der Engel anzuknüpfen und um Schutz und Führung für das persönliche Leben zu bitten.

Die Kirche ist an Sonntagen von 15.00-16.00 Uhr für Besucher geöffnet.

 

„Gott, du ordnest alles mit Macht und Weisheit;

Engeln und Menschen teilst du ihre Dienste zu.“

(Tagesgebet zum Fest der Erzengel)

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Kirchlinde in Reelkirchen
L: 9.0280255
B: 51.914697

Kirchlinde in Reelkirchen

 

„Ich habe vieles über das Leben gelernt, aber das Wertvollste war: Es geht weiter.“ (Brigitte Bardot)

 

Die Kirchlinde in Reelkirchen ist ein öffentlich zugängliches Naturdenkmal im Kreis Lippe. Die Sommerlinde hat einen Umfang von ungefähr 8 Metern.

Es ist anzunehmen, dass die Pflanzung mit dem Kirchbau der evangelischen Kirche Reelkirchen zusammenfiel. Linden wurden gerne an Plätzen gepflanzt, wo die Geselligkeit gepflegt wurde, wo Feste und Zeremonien begangen wurden. Die Linde hat zudem einen besonderen Bezug zur Heimat, dem Gefühl der Verwurzelung, weshalb viele Städte, aber auch Hotels und Gasthöfe den Namen der Linde führen.

Bei den Germanen war die Linde der Göttin Freya geweiht. Freya-Linden galten ganz allgemein als Sitz der guten Geister. Doch auch vor ihnen machte die Christianisierung nicht halt- die Freya-Linden wurden in Marienlinden „umgewidment“. Marienlinden und die sog. Apostellinden sind die letzten Baumheiligtümer in Deutschland. Die Pflanzung der Linde dürfte somit nicht auf einer zufälligen Wahl beruht haben.

Der Baum mit seinen ursprünglich 7 Armen galt zudem als Symbol des Zusammenhalts von 7 Dörfern. Seine Äste zeigten in Richtung Istrup, Höntrup, Herrentrup, Wellentrup, Tintrup, Siebenhöfen und Maspe. Heute existieren nur noch drei waagerechte Äste.

Die Kirche wird im Jahre 1231 erstmals urkundlich als „Papstkirche“ erwähnt. Zu dieser Zeit war sie eine bedeutende Dorfkirche. Reelkirchen gehört nach seiner Eingemeindung im Jahre 1970 zu den 19 Ortschaften der Stadt Blomberg.

Heute ist es ein stiller Ort. Das Kirchenareal mit dem alten Baumriesen hat Frieden mit seiner Vergangenheit gefunden. Lässt man sich auf den Frieden ein, zeigt der Ort bereitwillig Bilder seiner Vergangenheit. Ein Ort, der mühelos die Zeit aufhebt.

Das Kirchenareal ist ganzjährig frei zugänglich. Die Kirche ist während der Wintermonate geschlossen.

 

 

 

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Birgelener Pützchen- Dem Leben neu vertrauen
L: 6.156630299999961
B: 51.11204610000001

Alles möcht ich Dir erzählen,

alle Sorgen, die mich quälen,

alle Zweifel, alle Fragen,

möcht ich Mutter, zu dir tragen.

 

Wege, die ich selbst nicht kenne,

liebe Namen, die ich nenne,

Schuld, die ich mir aufgeladen,

andern zugefügten Schaden.

 

Ärgernis, so ich gegeben,

all mein Wollen, all mein Streben,

mein Beraten, mein Verwalten,

mein Vergessen, mein Behalten.

 

Mein Begehren, mein Verzichten,

und mein Schweigen und mein Richten,

alle kleinen Kleinigkeiten,

die so oft mir Müh bereiten.

 

Jedes Lassen, jede Tat,

Mutter, dir, vom guten Rat,

leg ich alles in die Hände,

du führst es zum rechten Ende.

 

Die Kapelle „Birgelener Pützchen“ ist eine uralte Wallfahrtskapelle im Birgeler Urwald. Die von Bäumen umringte Kapelle war bereits im 16. Jahrhundert das Ziel von Pilgerreisen. Die Pilger vertrauten auf die heilenden Kräfte des Willibrordus-Brunnen, der sich heute neben der Kapelle befindet.

Willibrordus (658-739 n. Chr.) brachte den christlichen Glauben an den Niederrhein. Gemäß der Legende bohrte er mit seinem Bischofsstab in den Boden, woraufhin die Quelle entsprang. Hier wurden die ersten Christen am Niederrhein getauft. Dem Wasser der Willibrordus- Quelle werden bis heute heilende Kräfte nachgesagt.

Wer den 14 Kilometer langen Wanderweg „Birgeler Urwald“ folgt, kommt am Birgelener Pützchen automatisch vorbei.

https://www.wanderwege-nrw.de/wandern-in-nrw/niederrhein/wandern-im-birgeler-urwald.php

Wer den langen Weg scheut, findet am Ortsrand von Birgelen ausreichende Parkmöglichkeiten, um das Birgelener Pützchen direkt zu erreichen. Das Birgelener Pützchen ist ein belebter Wallfahrtsort,

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Gezelinquelle
L: 7.045205099999976
B: 51.04059179999999

Gezelinquelle

Legenden verzichten auf ein biographisches Verständnis einer Person und konzentrieren sich ganz bewusst auf die wenigen Momente, wo sich der Himmel über einem Menschen öffnete, um die Welt wieder mit Gott zu verbinden.

Die Legende berichtet, der Selige Gezelinus von Schlebusch, ein Schafhirte des Klosters Altenberg, habe während einer langen Dürrezeit diese Quelle im Jahre 1235 mit seinem Hirtenstab zum Sprudeln gebracht. Von diesem Jahr wird später zu berichten sein, dass der Rhein kein Wasser führte und man auf dem Weg nach Aachen trockenen Fußes durch das Flussbett gehen konnte. Bäche und Brunnen waren versiegt. Im Bergischen Land und im Rheintal waren solche Dürrezeiten keine Seltenheit. In ihrer Not wandten sich die Menschen an Gezelinus, er möge bei Gott für sie um Wasser bitten. Das Wunder geschah und auf sein Gebet sprudelte eine Quelle überreich aus der Erde hervor.

Schnell entwickelte sich hier ein Wallfahrtsort, zu dem nicht nur Menschen aus dem ganzen Bergischen Land, sondern sogar aus dem mit Heiligen-Reliquien vollgestopften Köln pilgerten, um gesund zu werden.

Unsere Vorfahren brachten dem Gezelinus eine innige Verehrung entgegen, die bis in die heutige Zeit zu beobachten ist. Sein Gedenktag ist der 6. August. Seine Verehrung wirft Fragen auf. Gezelinus, der demütige Klosterbruder, war kein Märtyrer, kein Heiliger oder Gelehrter, wie sie im benachbarten Köln weitaus zahlreicher zu finden waren. Warum wurde gerade er von der Bevölkerung zur „Kultfigur“ erhoben? Seine einfache Lebensart wurde zum Symbol einer intensiven Lebensführung, die sich vollständig unter die Fügung Gottes stellte. Auch die vermeintlich unbedeutenden, die alltäglichen Fertigkeiten und Talente, können wir ganz in den Dienst Gottes stellen. Diese mögen uns oft als bedauerlich gering und gewöhnlich erscheinen, doch ist dies der erste Schritt auf dem Weg zum wahren Heiligen. Denn letzlich soll alles in Gott verherrlicht werden. Die Heiligen und Seligen sind damit immer ein Zeichen der Gegenwart Gottes unter den Menschen.

Die Legende des Gezelinus entzieht sich daher dem verstandesmäßigen Begreifen, dem Interesse des Intellekts an Daten und Fakten. Wir wissen nur sehr wenig über das Leben dieses Seligen. Im Jahre 1640 gab der Schlebuschrather Pfarrer Bartholomäus Crämer zu Protokoll, dass es über Gezelin (auch Gozelin oder Jhoselinus) keine Zeugnisse gibt außer einer Quelle, einem Altar und seinem Grab sowie zahlreiche Wallfahrten dorthin.

Ein altes Pilgergebetbuch überliefert ein Lied zum „Heimat-Seligen“ Gezelinus:

Bitte, dass mich Gottes Gnad

leite auf der Tugend Pfad,

seliger Gezelinus!

Bringe Trost in Traurigkeit,

hilf in Widerwärtigkeit,

seliger Gezelinus.

 

Segne Frucht und Ackerland,

schütz vor Wasserflut und Brand!

Seliger Gezelinus!

Halte fern der Teurung Not,

Krankheit, Krieg und bösen Tod,

seliger Gezelinus!

 

Steh ich an des Todes Rand,

o, so reich mir deine Hand:

seliger Gezelinus!

Schütze mich im letzten Streit,

führe mich zur Seligkeit,

seliger Gezelinus!

 

Gezelinus der Pilger

Auf die Fürbitte des Gezelinus geschahen viele Wunder. Die Engel waren ihm zu Diensten. Gezelinus, der ein glühender Verehrer der Gottesmutter Maria war, hatte die starke Sehnsucht, ihr berühmtes Gnadenbild in Aachen zu besuchen. Leider wusste er niemanden, dem er während seiner Abwesenheit seine Herde anvertrauen konnte. Schließlich befahl er die Herde Jesus Christus selbst und pilgerte nach Aachen, wo er die Gottesmutter inniglich verehrte. Maria erhörte sein Gebet und setzte an seiner Stelle einen Engel ein, welcher dem Gezelinus so sehr glich, dass die Nachbarn glaubten, Gezelinus selbst sei vor Ort, um das Vieh zu weiden.

 

Die Gezelinkapelle

Alte Urkunden belegen, dass auf dem Standort der heutigen Kapelle schon vor dem Dreißigjährigen Krieg ein kleines Gotteshaus stand, das in den Kriegswirren zerstört wurde. Es soll aber auch Hinweise darauf geben, dass die Quelle schon in vorchristlicher Zeit von den Germanen als Heilquelle genutzt wurde. Sicher ist: Die heutige Kapelle, in der sich die Quelle genau unter dem Altar befindet, wurde im Jahre 1868 auf den Grundmauern einer alten, wegen Baufälligkeit abgerissenen Kapelle, neu errichtet.

Weil Erd-Bauarbeiten in den 1950er Jahren den natürlichen Fluss der Quelle zerstörten, wird das Wasser heute, zu bestimmten Stunden des Tages, auf Knopfdruck per Pumpe nach oben befördert. Und immer noch kommen aus der ganzen Umgebung viele Menschen hierher, um sich in Flaschen und Kanistern das wohlschmeckende Wasser mit nach Hause zu nehmen. Das Wasser soll bei Augenleiden und Kopfschmerzen Abhilfe schaffen.

Öffnungszeiten der Quelle:

Täglich von 8.30- 11.00 Uhr und von 13.00-18.30 Uhr, freitags ab 9.15 Uhr.

Die kleine Kapelle ist nur für Gottesdienste geöffnet. Zu allen anderen Zeiten kann lediglich ein kleiner Vorraum betreten werden, der einen Blick in das Innere der Kapelle erlaubt.

 

Wallfahrt zum seligen Gezelinus

Die Gezelinkapelle war über viele Jahrhunderte bis in die jüngste Vergangenheit Ziel frommer Wallfahrt. Die Pilger kamen aus der Umgebung, dem Bergischen Land und sogar vom Niederrhein.  Für Pilger, die den Weg nicht kannten, richtete der Deutsche Orden eine Prozession ein, die alljährlich von der Ordenskirche St. Katharina in Köln ausging. Wie die Feier um 1900 verlief, schildert Domkapitular Arnold Steffensens im Pastoralblatt der Erzdiözese Köln, 1904, Nr. 8.

„Eigenartig schön ist die Feier des Festes des seligen Gezelinus in der Waldkapelle bei Schlebusch. (…) Schattiger Hochwald umgibt das liebliche Heiligtum, welches die Menge der Andächtigen nicht zu fassen vermag; an einem mächtigen Baumstamm wird die Kanzel aufgerichtet, und nach uralter Sitte lauscht hier im dunkelnden Hain die fromme Schar der Verkündigung des Wortes Gottes, und geheimnisvoll erklingt in des Waldes Einsamkeit das Beten und Singen der Waller.“

Ein intensiv gelebtes Leben hinterlässt seine Spuren an jedem Ort. Es kommt nicht darauf an, was wir konkret tun, sondern welche übergeordnete Bedeutung wir unserem Tun beimessen. Die Heiligen und Seligen können uns immer wieder inspirieren, uns unseren Lebensaufgaben und Überzeugungen vollständig hinzugeben. Denn als Mensch führt unser Weg zu Gott über das ganz praktische Wirken in der Welt.

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Evangelische Kirche Essen-Werden
L: 7.00151870000002
B: 51.3910596

All things bright and beautiful,
All creatures great and small,
All things wise and wonderful:Kirche1
The Lord God made them all.

Each little flow’r that opens,
Each little bird that sings,
He made their glowing colors,
He made their tiny wings.

The cold wind in the winter,
The pleasant summer sun,
The ripe fruits in the garden,
He made them every one.

He gave us eyes to see them,
And lips that we might tell
How great is God Almighty,
Who has made all things well.

(Cecil Frances Alexander, 1848)

Der Stadtteil Essen-Werden ist ein bekannter Kraftort im Ruhrgebiet. Im Zentrum des Interesses stehen dabei die Ruine St. Klemens sowie die Quellfassung des Klemensborn, ein uraltes Quellheiligtum. Doch wer an der evangelischen Kirche Essen-Werden vorbeigeht, verpasst einen wirklich zauberhaften Ort.

Die Ausgestaltung der Kirche ist den christlichen Vorstellungen eines  himmlischen Paradiesgartens nachempfunden. 77 individuell gestaltete Engel verzieren die Kirche, dazu kommt der sog. Engel von Bagdad, ein Mahnmal für den Frieden. Die lebendige urchristliche Symbolik dieses Ortes drängt sich nicht auf. Verspielt und leicht lässt sie sich suchen und offenbart sich immer wieder in neuen Facetten. Muscheln, Delphine, Sterne und Blumen, darunter auch die Zistrose, eine wundersame biblische Heilpflanze, bilden eine Naturkulisse für Jedermann. Im Garten Eden gab es keine konfessionelle Zugehörigkeit. So zeigt sich hier eine weltoffene Kirche mit einem ansprechenden Programmangebot.

Die Kirche ist an Samstagen von 11.00- 13.00 Uhr geöffnet.

 

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„Und Gott sah alles an, was er gemacht hatte, und siehe, es war sehr gut.“ (1. Buch Mose)

 

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Herr, wie sind deine Werke so groß und viel! Du hast sie alle weislich geordnet, und die Erde ist voll deiner Güter. (Psalm 104, 24)

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Shivalaya -Die Reinheit-
L: 8.99617749999993
B: 51.89906509999999

„In der Mitte bist du, mein Herz, und ich danke dir, dass du zu mir sprichst. In der Mitte bist du, meine Seele, und ich danke dir, dass du auf mich wartest.“ (Gernot Candolini)

Was Reinheit ist, kann rein intellektuell nicht verstanden werden. Viele Menschen halten Dinge für rein, die sich bei näherer Betrachtung als schlecht und ungenießbar herausstellen. Persönliche Neigungen und Liebe zu diesen Dingen führen vordergründig dazu, dass selbst ungenießbare Lebensmittel und strafbare Handlungen als rein angesehen werden.

Dieser Irrtum kann letztlich nur  durch das Erleben wahrer Reinheit ausgeräumt werden. Ohne Reinheit ist es unmöglich, gesund und glücklich zu sein, und der Frieden stellt sich nicht ein. Die Reinheit ist die Vorbedingung für den Frieden. Denn der Friede ist nichts anderes als das Ergebnis einer Harmonie zwischen Geist, Seele, Verstand, Herz, Willen und dem physischen Körper, aus denen der Mensch besteht. Wenn der Mensch zum Gipfel seiner Selbst gelangt und dort lebt, überkommt ihn der Friede. Unaussprechlich ist dieser himmlische Friede.

Die Klosteretage des Shivalaya bietet dem spirituell Suchenden eine außergewöhnlich reine und klare Atmosphäre. Das Kraftfeld des Ashrams sowie die hier durchgeführten Meditationen, Rezitationen und Einweihungen haben eine außerordentlich hohe Schwingung hinterlassen, die klar und erhaben ist.

Für den westlichen Menschen sind transzendentale Meditationstechniken ohne eine entsprechende individuelle Vorbereitung nur selten geeignet, Stille und Klarheit im Innern zu erleben. Falsch verstande Vorstellungen von den Zielen der Meditation führen viele Menschen eher in Verzweiflung und Minderwertigkeitsgefühle als in die erhoffte Glückseligkeit. Das Shivalaya bietet gerade für diese Menschen einen Ort des Trostes und der Zuflucht, wo das noch fehlende innere Erleben quasi von Außen geschenkt wird. Denn Meditation ist letztlich kein Vorgang, sondern die Konsequenz inneren Erlebens.

Hier kann man einfach nur da sein, still sitzen und die heilsame Atmosphäre und Kraft aufnehmen. So kann der Besucher einen großen spirituellen Nutzen aus seinem Aufenthalt ziehen. Besonders empfehlenswert ist der Besuch des Krishna-Raumes, der aufgrund der hier durchgeführten Einweihungen über eine besonders hohe Lichtkraft verfügt.

Indische Tempel bspw. dienen allein dem Zweck, ein solch geweihter Ort zu sein, wo seine Besucher nichts tun müssen, sondern einfach von dessen Kräften profitieren können. Zu diesem Zweck werden die Tempel besonders geweiht und es wird Sorge dafür getragen, dass die geweihte Atmosphäre aufrechterhalten wird. Die Kraft dieser Tempel belebt zugleich die unmittelbare Umgebung und stärkt die dort lebenden Menschen ohne deren Dazutun.

Vergleichbare Orte sind so lange notwendig, bis der Mensch wahrhaftig begreift, dass der Körper sein eigentlicher Tempel ist und die Weihung und Reinhaltung seiner eigenen persönlichen Umgebung für ein glückliches Leben notwendig sind.

 

Die Klosteretage des Shivalaya ist für Besucher ganztägig zugänglich.

 

Allumfassendes Gebet

von Swami Sivananda

 

Oh anbetungswürdiger Gott2015-04-14 18.55.10_bearbeitet-2

voll Barmherzigkeit und Liebe,

 

Gruß dir in Demut gebeugt.

Sein ist dein Wesen, Wissen und Seligkeit.

 

Allgegenwärtig bist du,

allmächtig, allwissend.

Im Innern aller Wesen wohnst du.

 

Gib uns ein verstehendes Herz,

die rechte Einsicht, ausgeglichenes Gemüt,

Vertrauen, Hingebung und Weisheit.

 

Lege in uns geistige Kraft,

Versuchungen zu widerstehen,

und Denken und Wollen zu2015-04-16 13.32.43_bearbeitet-2 beherrschen.

 

Befreie uns von Selbstsucht,

Gier, Zorn und Hass.

Erfülle unser Herz mit göttlichen Tugenden.

 

Lass uns dich erschauen

in all den Namen und Gestalten.

Lass uns dir dienen

in all den Namen und Gestalten.

 

Lass uns allezeit deiner gedenken.

Lass uns stets deine Herrlichkeit singen.

Lass deinen Namen stets auf unseren Lippen sein.

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Lass uns in dir bleiben allezeit.

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St. Peter zu Syburg
L: 7.4887899999999945
B: 51.4231

„Durch die alte Kirche inmitten kleiner Grabsteine pfeift leise der Zugwind, drinnen nichts als Leichensteine, Sterbewappen und das Totengläute der Zeit, das schallende Tiktat der Turmuhr.“ (Das malerische romantische Westfalen, S. 316)

Bei der romanischen Kirche St. Peter zu Syburg dürfte es sich um die älteste westfälische Kirche handeln. Sie ist zugleich eine gewaltige Landmarke und thront auf einem Felsvorsprung oberhalb der Ruhr-Lennemündung. Die Schießscharten des Turms weisen darauf hin, dass St. Peter einst eine Kirchenburg war.

Auf dem dazugehörigen Friedhof finden sich Grabsteine aus dem 9. Jahrhundert. Vermutlich handelt es sich um einen der ursprünglichsten Friedhöfe im Ruhrgebiet. Hier auf dem Ruhrhöhenrücken bietet sich die Gelegenheit einmal über dem Weltlichen zu thronen, Abstand zu finden und dem Himmel ein Stück näher zu sein.

St. Peter war einst eine berühmte Wallfahrtsstätte, ein wesentlicher Stützpunkt zur Verbreitung des Christentums im Ruhrgebiet.

Eine kurze Wanderung führt durch einen lieblichen Eichenwald zur Ruhr-Lennemündung.

 

…es mag ja sein,

dass Engel nicht gern bleibenstpeter1

und das sie weiterziehen mit dem Wind,

es mag ja sein,

dass Engel ihre weißen Flügel reiben

viel lieber dort, wo andere Engel sind

auch mag es sein,

dass Menschen für das Fliegen

zu schwer sind und zu ungelenk

und dass sie Engel nur zu fassen kriegen

am Saum der Schwingen und am Handgelenk

doch darf nich sein, dass du mich wie den Regen

aus deinen Federn schüttelst-nach dem Flug,

mein Sturz von deinen sternbesäten Wegen,Friedhof

ohh Engel sag es ist nur böser Spuk-

sag zu mir Mensch! … nun sei auch mal verwegen,

heb ab zu jenem, der dich lange  trug

die kleinen Wunden kannnst du später pflegen,

flieg los, flieg los

du bist schon im Verzug

(Verfasser unbekannt)

Torbogen

 

 

StPeter_Tür

 

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Drüggelter Kapelle
L: 8.097586099999944
B: 51.4918783

Am Pfingsttag des Jahres 1217 trafen sich bei der Drüggelter Kapelle  an der Möhne mehrere Ritter, um gemeinsam zum Kreuzzug ins Heilige Land aufzubrechen. Welche Ritter dort aufbrachen, ob sie im Heiligen Land ankamen und ob sie das Sauerland jemals wieder erblickt haben- alle diese Fragen müssen leider unbeantwortet bleiben. Die früheste schriftliche Erwähnung der Kapelle ist jenes Treffen am Pfingsttag des Jahres 1217. Dabei herrscht Einigkeit, dass die Kirche schon im Jahr 1150 entstanden ist. Das Entstehungsdatum ist jedoch die einzige Gemeinsamkeit in den vielfältigen Überlegungen über ihren Ursprung.

Was hat es mit dieser Kapelle auf sich, die anders als alle mittelalterlichen Kirchen, einen zwölfeckigen Zentralbau aufweist? Mag ihre Geschichte im Dunkeln verbleiben, enthüllt sich im Zentrum zwischen den auffälligen Säulen eine besondere Qualität. Hier, in der Ausgewogenheit der Kräfte, scheint die Zeit stehen geblieben zu sein. Himmel und Erde sind in gleicher Weise präsent. Ein Ort, der dem Besucher durch seine Stille neue Dimensionen eröffnet. Die Mystik des Ortes legt eine Nutzung außerhalb christlicher Traditonen nahe und ermöglicht auch heute noch tiefe Einheitserfahrungen. Die Kapelle ist in der Regel für Besucher geöffnet.

„… Und mitten am Thron und um den Thron herum vier himmlische Gestalten voll Augen vorne und hinten. Und die erste Gestalt war gleich einem Löwen, und die zweite Gestalt war gleich einem Stier, und die dritte hatte ein Antlitz wie ein Mensch und die vierte Gestalt war gleich einem fliegenden Adler. Und eine jegliche der vier Gestalten hatte sechs Flügel und sie waren außenherum und inwendig voll Augen und sprachen: Heilig, heilig, heilig ist Gott, der Herr, der Allmächtige, der da war und der da ist und der da kommt!“ (Offenbarung 4, 1-9)

Die vier heiligen Tiere in der Offenbarung symbolisieren die Urmaterie, welche die Wurzeln der vier Elemente bilden. Der Stier steht für die Erde, der Mensch für die Luft, der Adler für das Wasser und der Löwe für das Feuer.

Die vier heiligen Tiere sind Manifestationen des Absoluten, des ansonsten unfassbaren göttlichen Wesens. Die Manifestation Gottes ist die Materie, die er aus sich selbst hervorgebracht hat, denn die Materie ist göttlichen Ursprungs und auf dieser Stufe der Reinheit und Feinstofflichkeit ist sie nicht zu erkennen, unbegreiflich, denn sie ist noch eins mit dem Geist. Die vier heiligen Tiere stellen somit die Prinzipien der vier Elemente dar, sie sind in ihrer Reinform jedoch nicht mit den verdichteten Elementen zu verwechseln, welche wir auf der Erde finden. Die Engel der vier Elemente, die Seraphin, sind die höchsten in der Engelshierarchie und menschlichen Wesen nur äußerst selten zugänglich. Die Drüggelter Kapelle darf somit ein Mysterium bleiben, ein Ort der auch den Menschen an seine wahre Herkuft erinnert.

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