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Evangelische Kirche Essen-Werden
L: 7.00151870000002
B: 51.3910596

 

All things bright and beautiful,
All creatures great and small,
All things wise and wonderful:Kirche1
The Lord God made them all.

Each little flow’r that opens,
Each little bird that sings,
He made their glowing colors,
He made their tiny wings.

The cold wind in the winter,
The pleasant summer sun,
The ripe fruits in the garden,
He made them every one.

He gave us eyes to see them,
And lips that we might tell
How great is God Almighty,
Who has made all things well. (Cecil Frances Alexander, 1848)

 

Der Stadtteil Essen-Werden ist ein bekannter Kraftort im Ruhrgebiet. Im Zentrum des Interesses stehen dabei die Ruine St. Klemens sowie die Quellfassung des Klemensborn, ein uraltes Quellheiligtum. Doch wer an der evangelischen Kirche Essen-Werden vorbeigeht, verpasst einen wirklich zauberhaften Ort.

Die Ausgestaltung der Kirche ist den christlichen Vorstellungen eines  himmlischen Paradiesgartens nachempfunden. 104 individuell gestaltete Engel verzieren die Kirche, darunter der sog. Engel von Bagdad, ein Mahnmal für den Frieden. Die lebendige urchristliche Symbolik dieses Ortes drängt sich nicht auf. Verspielt und leicht lässt sie sich suchen und dabei immer wieder neu entdecken. Muscheln, Delphine, Sterne und Blumen, darunter auch die Zistrose, eine wundersame biblische Heilpflanze, bilden eine Kulisse für Jedermann. Im Garten Eden gab es keine konfessionelle Zugehörigkeit. So zeigt sich hier eine weltoffene Kirche mit einem ansprechenden Programmangebot.

 

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Und Gott sah alles an, was er gemacht hatte, und siehe, es war sehr gut. (1. Buch Mose)

 

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Herr, wie sind deine Werke so groß und viel! Du hast sie alle weislich geordnet, und die Erde ist voll deiner Güter. (Psalm 104, 24)
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Shivalaya -Die Reinheit-
L: 8.99617749999993
B: 51.89906509999999

Was Reinheit ist, kann rein intellektuell nicht verstanden werden. Viele Menschen halten Dinge für rein, die sich bei näherer Betrachtung als schlecht und ungenießbar herausstellen. Persönliche Neigungen und Liebe zu diesen Dingen führen vordergründig dazu, dass selbst ungenießbare Lebensmittel und strafbare Handlungen als rein angesehen werden. Dieser Irrtum kann letztlich nur  durch das Erleben wahrer Reinheit ausgeräumt werden. Ohne Reinheit ist es unmöglich, gesund und glücklich zu sein, und der Frieden stellt sich nicht ein. Die Reinheit ist die Vorbedingung für den Frieden. Denn der Friede ist nichts anderes als das Ergebnis einer Harmonie zwischen Geist, Seele, Verstand, Herz, Willen und physischem Körper, aus denen der Mensch besteht. Wenn der Mensch zum Gipfelpunkt seiner Selbst gelangt und dort lebt, überkommt ihn der Friede. Unaussprechlich ist dieser himmlische Friede.

Die Klosteretage des Shivalaya bietet dem spirituell Suchenden eine außergewöhnlich reine und klare Atmosphäre. Das Kraftfeld des Ashrams sowie die hier durchgeführten Meditationen, Rezitationen und Einweihungen haben eine außerordentlich hohe Schwingung hinterlassen, die klar und erhaben ist. Für den westlichen Menschen sind transzendentale Meditationstechniken ohne eine entsprechende individuelle Vorbereitung nur selten geeignet, Stille und Klarheit im Innern zu erleben. Das Shivalaya bietet gerade für diese Menschen einen Ort des Trostes und der Zuflucht, wo das noch fehlende innere Erleben quasi von Außen geschenkt wird. Seine Atmosphäre ist von heilsamer Kraft. Besonders empfehlenswert ist der Besuch des Krishna-Raumes, der aufgrund der hier durchgeführten Einweihungen über eine besonders hohe Lichtkraft verfügt.

 

Allumfassendes Gebet

von Swami Sivananda

 

Oh anbetungswürdiger Gott2015-04-14 18.55.10_bearbeitet-2

voll Barmherzigkeit und Liebe,

Gruß dir in Demut gebeugt.

Sein ist dein Wesen, Wissen und Seligkeit.

Allgegenwärtig bist du,

allmächtig, allwissend.

Im Innern aller Wesen wohnst du.

Gib uns ein verstehendes Herz,

die rechte Einsicht, ausgeglichenes Gemüt,

Vertrauen, Hingebung und Weisheit.

Lege in uns geistige Kraft,

Versuchungen zu widerstehen,

und Denken und Wollen zu2015-04-16 13.32.43_bearbeitet-2 beherrschen.

Befreie uns von Selbstsucht,

Gier, Zorn und Hass.

Erfülle unser Herz mit göttlichen Tugenden.

Lass uns dich erschauen

in all den Namen und Gestalten.

Lass uns dir dienen

in all den Namen und Gestalten.

Lass uns allezeit deiner gedenken.

Lass uns stets deine Herrlichkeit singen.

Lass deinen Namen stets auf unseren Lippen sein.177_bearbeitet-1

Lass uns in dir bleiben allezeit.

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St. Peter zu Syburg
L: 7.4887899999999945
B: 51.4231

Bei der romanischen Kirche St. Peter zu Syburg dürfte es sich um die älteste westfälischen Kirche handeln. Sie ist zugleich eine gewaltige Landmarke und thront auf einem Felsvorsprung oberhalb der Ruhr-Lennemündung. Auf dem dazugehörigen Friedhof finden sich Grabsteine aus dem 9. Jahrhundert. Vermutlich handelt es sich um einen der ursprünglichsten Friedhöfe im Ruhrgebiet. Hier auf dem Ruhrhöhenrücken bietet sich die Gelegenheit einmal über dem Weltlichen zu thronen, Abstand zu finden und dem Himmel ein Stück näher zu sein. Eine kurze Wanderung führt durch einen lieblichen Eichenwald zur Ruhr-Lennemündung.

 

…es mag ja sein,

dass Engel nicht gern bleibenstpeter1

und das sie weiterziehen mit dem Wind,

es mag ja sein,

dass Engel ihre weißen Flügel reiben

viel lieber dort, wo andere Engel sind

auch mag es sein,

dass Menschen für das Fliegen

zu schwer sind und zu ungelenk

und dass sie Engel nur zu fassen kriegen

am Saum der Schwingen und am Handgelenk

doch darf nich sein, dass du mich wie den Regen

aus deinen Federn schüttelst-nach dem Flug,

mein Sturz von deinen sternbesäten Wegen,Friedhof

ohh Engel sag es ist nur böser Spuk-

sag zu mir Mensch! … nun sei auch mal verwegen,

heb ab zu jenem, der dich lange  trug

die kleinen Wunden kannnst du später pflegen,

flieg los, flieg los

du bist schon im Verzug

Torbogen

 

 

StPeter_Tür

 

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Drüggelter Kapelle
L: 8.097586099999944
B: 51.4918783

Am Pfingsttag des Jahres 1217 trafen sich bei der Drüggelter Kapelle  an der Möhne mehrere Ritter, um gemeinsam zum Kreuzzug ins Heilige Land aufzubrechen. Welche Ritter dort aufbrachen, ob sie im Heiligen Land ankamen und ob sie das Sauerland jemals wieder erblickt haben- alle diese Fragen müssen leider unbeantwortet bleiben. Die früheste schriftliche Erwähnung der Kapelle ist jenes Treffen am Pfingsttag des Jahres 1217. Dabei herrscht Einigkeit, dass die Kirche schon im Jahr 1150 entstanden ist. Das Entstehungsdatum ist jedoch die einzige Gemeinsamkeit in den vielfältigen Überlegungen über ihren Ursprung. Was hat es mit dieser Kapelle auf sich, die anders als alle mittelalterlichen Kirchen, einen zwölfeckigen Zentralbau aufweist? Mag ihre Geschichte im Dunkeln verbleiben, enthüllt sich im Zentrum zwischen den auffälligen Säulen eine Ortsqualität der besonderen Art. Hier, in der Ausgewogenheit der Kräfte, ist die Zeit stehen geblieben. Himmel und Erde sind in gleicher Weise präsent. Ein Ort, der dem Besucher durch seine tätige Stille neue Dimensionen eröffnet. Die Mystik des Ortes legt eine Nutzung außerhalb christlicher Traditonen nahe und ermöglicht auch heute noch tiefe Einheitserfahrungen. Die Kapelle ist in der Regel für Besucher geöffnet.

„… Und mitten am Thron und um den Thron herum vier himmlische Gestalten voll Augen vorne und hinten. Und die erste Gestalt war gleich einem Löwen, und die zweite Gestalt war gleich einem Stier, und die dritte hatte ein Antlitz wie ein Mensch und die vierte Gestalt war gleich einem fliegenden Adler. Und eine jegliche der vier Gestalten hatte sechs Flügel und sie waren außenherum und inwendig voll Augen und sprachen: Heilig, heilig, heilig ist Gott, der Herr, der Allmächtige, der da war und der da ist und der da kommt!“ (Offenbarung 4, 1-9)

Die vier heiligen Tiere in der Offenbarung symbolisieren die Urmaterie, welche die Wurzeln der vier Elemente bilden. Der Stier steht für die Erde, der Mensch für die Luft, der Adler für das Wasser und der Löwe für das Feuer. Die vier heiligen Tiere sind Manifestationen des Absoluten, des ansonsten unfassbaren göttlichen Wesens. Die Manifestation Gottes ist die Materie, die er aus sich selbst hervorgebracht hat, denn die Materie ist göttlichen Ursprungs und auf dieser Stufe der Reinheit und Feinstofflichkeit ist sie nicht zu erkennen, unbegreiflich, denn sie ist eins mit dem Geist. Die vier heiligen Tiere stellen somit die Prinzipien vier Elemente dar, sind in ihrer Reinform jedoch nicht mit den verdichteten Elementen zu verwechseln, welche wir auf der Erde finden. Die Engel der vier Elemente, die Seraphin, sind die höchsten in der Engelshierarchie und menschlichen Wesen nur äußerst selten zugänglich. Die Engel der vier Elemente, welche in direkter Verbindung mit unserer physischen Welt stehen, sind mit diesen lichtvollen Gestalten der Prinzipien der Materie nicht zu vergleichen, wenngleich in der Offenbarung beschrieben ist, wie diese den Elementen der physischen Ebene Befehle geben (Offenbarung 6, 1-8).

 

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