Navigation Menu
Gezelinquelle
L: 7.045205099999976
B: 51.04059179999999

Gezelinquelle

Die Legende berichtet, der Selige Gezelinus von Schlebusch, ein Schafhirte des Klosters Altenberg, habe während einer langen Dürrezeit diese Quelle im Jahre 1235 mit seinem Hirtenstab zum Sprudeln gebracht. Von diesem Jahr wird später zu berichten sein, dass der Rhein kein Wasser führte und man auf dem Weg nach Aachen trockenen Fußes durch das Flussbett gehen konnte. Bäche und Brunnen waren versiegt. Im Bergischen Land und im Rheintal waren solche Dürrezeiten keine Seltenheit. In ihrer Not wandten sich die Menschen an Gezelinus, er möge bei Gott für sie um Wasser bitten. Das Wunder geschah und auf sein Gebet sprudelte eine Quelle überreich aus der Erde hervor.

Schnell entwickelte sich hier ein Wallfahrtsort, zu dem nicht nur Menschen aus dem ganzen Bergischen Land, sondern sogar aus dem mit Heiligen-Reliquien vollgestopften Köln pilgerten, um gesund zu werden.

Unsere Vorfahren brachten dem Gezelinus eine innige Verehrung entgegen, die bis in die heutige Zeit zu beobachten ist. Sein Gedenktag ist der 6. August. Seine Verehrung wirft Fragen auf. Gezelinus, der demütige Klosterbruder, war kein Märtyrer, kein Heiliger oder Gelehrter, wie sie im benachbarten Köln weitaus zahlreicher zu finden waren. Warum wurde gerade er von der Bevölkerung zur „Kultfigur“ erhoben? Seine einfache Lebensart wurde zum Symbol einer christlichen Lebensführung, die sich vollständig unter die Fügung Gottes stellte. Auch die vermeintlich unbedeutenden, die alltäglichen Fertigkeiten und Talente, können wir ganz in den Dienst Gottes stellen. Diese mögen uns oft als bedauerlich gering und gewöhnlich erscheinen, doch ist dies der erste Schritt auf dem Weg zum wahren Heiligen. Denn letzlich soll alles in Gott verherrlicht werden. Die Heiligen und Seligen sind damit immer ein Zeichen der Gegenwart Gottes unter den Menschen.

Die Legende des Gezelinus entzieht sich daher dem verstandesmäßigen Begreifen, dem Interesse des Intellekts nach Daten und Fakten. Wir wissen nur sehr wenig über das Leben dieses Seligen. Im Jahre 1640 gab der Schlebuschrather Pfarrer Bartholomäus Crämer zu Protokoll, dass es über Gezelin (auch Gozelin oder Jhoselinus) keine Zeugnisse gibt außer einer einer Quelle, einem Altar und seinem Grab sowie zahlreiche Wallfahrten dorthin.

Doch Legenden verzichten bewusst auf ein biographisches Verständnis einer Person und konzentrieren sich ganz bewusst auf die wenigen Momente, wo sich der Himmel über einem Menschen öffnete, um die Welt wieder mit Gott zu verbinden.

 

Ein altes Pilgergebetbuch überliefert ein Lied zum „Heimat-Seligen“ Gezelinus:

Bitte, dass mich Gottes Gnad

leite auf der Tugend Pfad,

seliger Gezelinus!

Bringe Trost in Traurigkeit,

hilf in Widerwärtigkeit,

seliger Gezelinus.

 

Segne Frucht und Ackerland,

schütz vor Wasserflut und Brand!

Seliger Gezelinus!

Halte fern der Teurung Not,

Krankheit, Krieg und bösen Tod,

seliger Gezelinus!

 

Steh ich an des Todes Rand,

o, so reich mir deine Hand:

seliger Gezelinus!

Schütze mich im letzten Streit,

führe mich zur Seligkeit,

seliger Gezelinus!

 

Gezelinus der Pilger

Auf die Fürbitte des Gezelinus geschahen viele Wunder. Selbst die Engel waren ihm zu Diensten. Gezelinus, der ein glühender Verehrer der Gottesmutter Maria war, hatte die starke Sehnsucht, ihr berühmtes Gnadenbild in Aachen zu besuchen. Leider wusste er niemanden, dem er während seiner Abwesenheit seine Herde anvertrauen konnte. Schließlich befahl er die Herde Jesus Christus selbst und pilgerte nach Aachen, wo er die Gottesmutter inniglich verehrte. Maria erhörte sein Gebet und setzte an seiner Stelle einen Engel ein, welcher dem Gezelinus so sehr glich, dass die Nachbarn glaubten, Gezelinus selbst sei vor Ort, um das Vieh zu weiden.

 

Die Gezelinkapelle

Alte Urkunden belegen, dass auf dem Standort der heutigen Kapelle schon vor dem Dreißigjährigen Krieg ein kleines Gotteshaus stand, das in den Kriegswirren zerstört wurde. Es soll aber auch Hinweise darauf geben, dass diese Quelle schon in vorchristlicher Zeit von den Germanen als Heilquelle genutzt wurde. Sicher ist: Die heutige Kapelle, in der sich die Quelle genau unter dem Altar befindet, wurde im Jahre 1868 auf den Grundmauern einer alten, wegen Baufälligkeit abgerissenen Kapelle, neu errichtet.

Weil Erd-Bauarbeiten in den 1950er Jahren den natürlichen Fluss der Quelle zerstörten, wird das Wasser heute, zu bestimmten Stunden des Tages, auf Knopfdruck per Pumpe nach oben befördert. Und immer noch kommen aus der ganzen Umgebung viele Menschen hierher, um sich in Flaschen und Kanistern das wohlschmeckende Wasser mit nach Hause zu nehmen. Das Wasser soll bei Augenleiden und Kopfschmerzen Abhilfe schaffen.

Weitere Informationen»
Nordenauquelle

Nordenauquelle

Wunder der Heilung

L: 8.43213000000003
B: 51.18158

„Heilsein ist die Erfahrung des ungehemmten Fließens unserer Lebensfreude und unserer Kreativität, das sichere Wissen eines -Ich bin-, eingewoben in das unendliche Netz aller Lebensenergien.“ (Nana Nauwald)

 

Nordenau ist ein kleiner Ortsteil von Schmallenberg im Sauerland. Sein heilendes Wasser jedoch ist weit über das Sauerland hinaus bekannt. Japanische Forscher beschäftigten sich acht Jahre lang intensiv mit der Wirkungsweise des Wassers der Nordenauquelle, die in einem stillgelegten Schieferstollen entspringt. Dabei konnte die antioxidative Wirkung des Wassers und seine Heilkraft auf erkrankte Zellen wissenschaftlich belegt werden. Das Wasser der Nordenauquelle ist besonders rein und 8% leichter als normales Wasser.

Das Zusammentreffen von mindestens drei Wasseradern sowie eine stark erhöhte Erdrstahlung verleihen dem Stollen eine besondere Atmosphäre. Wem die Erdstrahlung zu Kopf steigt, der bricht besser vorzeigt auf. Besucher des Stollens können bei Zahlung einer Eintrittsgebühr so viel Wasser mitnehmen, wie sie tragen können. Trotz aller Forschung sind viele Vorgänge im Stollen noch ungeklärt. Eines der größten Wunder auf dieser Welt ist Heilung. Ob Spontanheilungen oder langfristige Trinkkuren, die Fahrt zur Quelle ist lohnenswert. Neben den Ergebnissen wissenschaftlicher Forschung sind auch Heilungen von Tieren bekannt, die bekanntlich weder auf Suggestion noch auf Placebos ansprechen.

Nordenau ist ein wundersamer Wasserort voll pulsierender Lebendigkeit. Die deutlich wahrnehmbare Erdstrahlung schafft dazu ein starkes Gegengewicht. Unter den vier Elementen ist es das Wasser, das sich am engsten mit unserem Organismus verbindet. Wenn wir es trinken, können wir eine Verbindung mit den reinsten Kräften des Universums herstellen. Wasser ist die Mutter allen Lebens. In unserem Körper wird es sich letztlich zu Blut verwandeln, dem Träger des Lebens. Wasser ist das ewig weibliche Prinzip, das uns mit Reinheit und Klarheit schützend umhüllt.

 

Weitere Informationen»
Quellpark Bad-Lippspringe
L: 8.815908300000046
B: 51.7837494

Quellen waren für unsere Vorfahren magische und heilige Orte. Dem aus der tiefe hervortretenden Grundwasser wurden besondere Kräfte nachgesagt, weshalb sie als heilige Bezirke und Sitz der Götter verehrt wurden. Archäologische Ausgrabungen belegen, dass unsere Vorfahren kultische Handlungen an Quellen vollzogen haben. Auch der Christianisierung gelang es nicht, den Quellenkult abzuschaffen. Bis heute wird bspw. das Münzenwerfen und Augenwaschen an Quellen praktiziert.

044_bearbeitet-1

Die azurblaue Quelle der Lippe in Bad-Lippspringe ist eine der stärksten Flussquellen Deutschlands. Jede Sekunde treten ca. 740 Liter Wasser zutage. Die Quelle trägt den Beinamen „Odins Auge“ (der germanische Götterhäuptling war einäugig).

Der Grund für diese Vehemenz ist im Buch Genesis zu finden: Schon vor dem eigentlichen Schöpfungsakt war das Wasser vorhanden, das vom Geist des Schöpfers erfüllt war. Wie in einem erleuchteten Raum keine Dunkelheit herrschen kann, so war das Wasser ursprünglich frei von jeder Form der Negativität. Bis zur ersten biblischen Sintflut diente Wasser allein der Heilung, dem Schutz und der Reinigung. Kein Mensch konnte durch Wasser Schaden nehmen.

Die spirituellen Qualitäten des Wassers, die der Gnade, dem Leben und dem Teilen entsprechen, wurden durch die Sintflut in Mitleidenschaft gezogen. In natürlichen Wasserquellen und Flussläufen können wir auch heute noch von der heilenden Kraft des Wassers profitieren. Das vollständige Eintauchen des Menschen in dieses Element ist erforderlich, um unsere Zellen von Krankheiten zu befreien, unser Energiefeld zu reinigen und somit unser Bewusstsein zu stärken. Dies war nicht nur den biblischen Täufern am Jordan bewusst, sondern wird auch heute noch von Juden im sog. Mikveh sowie von indischen Yogis im Ganges praktiziert.

Das universelle Wissen um diese machtvolle Form der Reinigung ist heute weitestgehend abhanden gekommen. In der heutigen Zeit hat der Mensch den Lebensraum Quelle stark an seine Bedürfnisse angepasst. Viele Quellen wurden eingefasst, verrohrt oder verfüllt. Das Bewusstsein für die Bedeutung dieser heiligen Stätten wird wiederkommen.

 

„Verbinden wir uns mit der himmlischen Quelle, so bringen wir unsere eigene Quelle zum Fließen, und all unsere Zellen werden dann durch das göttliche Leben neu belebt. Dank dieser Quelle, welche die Liebe, das Leben, das lebendige Wasser ist, werden wir zu einem vollkommenen Werkzeug in den Händen des Herrrn.“ (Omraam Mikhael Aivanhov)

 

 

Arminius- Quelle im Quellpark Bad-Lippspringe

 

 

 

 

 

 

 

Liboriusquelle im Quellpark Bad-Lippspringe

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Weitere Informationen»

Kraftorte NRW